Bildung & Erziehung

Aus dem Leben einer Working Mum – Erfahrungsbericht Kita Suche

von am 07.09.2012 Schlagwörter: , , , ,


Horror aller Eltern oder doch nicht so schlimm?

Bisher immer davor gedrückt, kam ich jetzt um das große und wichtige Thema KITA-SUCHE nicht mehr drum herum.

Da jedoch meine Termine über Hand nehmen und leider nicht mit Kind erledigt werden können, machte ich mich in Zürich auf die Suche nach einer Kinderbetreuung. Bestens ausgestattet mit sämtlichen Horrorgeschichten, die man als Neu-Schweizer so mit auf den Weg bekommt:

  • „Die Wartelisten reichen bis ins Jahr 2018“
  • „Da hättest Du euch anmelden müssen als Du den Schwangerschaftstest gemacht hast“
  • „Kannst schonmal anfangen mit sparen, das wird euch ein Vermögen kosten“

Tja, gestern ging meine Suche los mit einer Liste, die ich hier von der Stadtkreisverwaltung erhalten hatte.

4 Kitas angerufen, heute direkt besichtigt und…. in jeder könnte ich einen Platz haben *seufz* .

Jetzt hab ich den Luxus der Qual der Wahl und wieder einmal einen Beweis dafür, positiv an Dinge heranzugehen und sich nicht von Horrorgeschichten anderer entmutigen lassen sollte. (Ok, die Geschichte mit dem „sparen“ stimmt leider tatsächlich. Aber so ist das hier nun leider mal).


Kommentare

  1. Peggy sagt:

    Wow – das klingt doch super. Herzlichen Glückwunsch!

    Mir erging es ähnlich, in der größten Not durfte ich mir auch den besten Platz für unsere Maus aussuchen. Man darf einfach den Kopf nicht in den Sand stecken, sondern voller Power an ein Wunder glauben. Dann klappt alles was man sich vornimmt.

  2. SchBlabla sagt:

    Hey, das klingt großartig. Ich freue mich für Euch und befürworte die positive Herangehensweise! 🙂

  3. Martina sagt:

    Das hört sich doch gut an.
    Bei uns läuft es nicht ganz so prima – ich hoffe, dann vor Ort mehr ausrichten zu können:(

  4. Christine R. sagt:

    Glückwunsch zur Qual der Wahl! 🙂
    Habe in Frankfurt ähnliche Erfahrungen gemacht: Auf Anraten sämtlicher Mütter in meinem Umfeld habe ich Lotta bei über 40 Krippen angemeldet – eben weil es von allen Seiten hieß: du findest eh keinen Platz.
    Und siehe da: Lotta ist jetzt seit Juni (sogar etwas früher als geplant) in der Krippe und seit ich dort zugesagt habe, habe ich noch mindestens vier weitere Plätze angeboten bekommen…Vielleicht hatten wir einfach ungewöhnlich viel Glück, man weiß es nicht…
    Ich kann da echt nur raten: Positiv denken und sich nicht von den Horrorgeschichten abschrecken lassen!

    • Greta sagt:

      wie schön zu hören, dass es bei euch´für Lotta ähnlich gut geklappt hat. Mich nervt ehrlich gesagt, dass dieses ganze Kita-Krippen-Thema so unorganisiert und unzentralisiert abläuft.
      Eigentlich sollte es für Krippen so etwas geben wie die ZVS für Studienplätze, wo man zentral max. 3 Präferenzen eingeben kann und that’s it. Denn bei all den anderen Krippen blockiert man so sonst nur die Plätze für andere Kinder und das ganze wird tierisch ineffizient.

  5. Kalle sagt:

    Das sind dann eben die Probleme, die jede Working Mum hat – obwohl du glaube ich einfach irres Glück hast. Da gibt es noch ganz andere, die ihre Kids die ganze Zeit mit sich zur Arbeit schleppen.
    Wir haben auch erstmal ganz schön suchen müssen, bis wir dann eine etwas versteckte, unbekannte Kindertagesstätte fanden, die zum Glück auch sonst gut war. Keine Ahnung, was wir sonst gemacht hätten

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